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Sonntag, 21. April 2013

Hab die Wahrheit versteckt

Man wird in eine Rolle gezwängt,
in die einen die Gesellschaft drängt.
Viele spielen am Anfang mit.

Doch irgendwann kann man es nicht mehr ertragen,
will die Vorstellung zerschlagen,
die für alle so selbstverständlich scheint.

Und jetzt vergeht sie, die Zeit.
Und all das ist nur noch Vergangenheit.

Sonntag, 17. März 2013

Das letzte Kapitel

Ein gutes Buch,
mit über 730 Seiten.
Zuerst fremd.
Es schenkt einem so viel.
Von der Geschichte gefesselt
und in Bildern versunken.
Überall und zu jeder Zeit.
Man will sich das Ende noch aufsparen.

 
Genauso ist es mit dir.
Jeder Tag ist eine Seite.
Ich will jede Seite noch 1000-mal lesen,
bevor ich die letzte Seite lesen muss.
Doch bald ist die Geschichte mit dir zuende
und ich muss das Buch zuschlagen.
Wehmütig und nicht weil ich es will,
sondern weil das so für mich vorgesehen ist.

 
Und wenn das Buch dann zuende ist,
vielleicht finde ich ein neues,
das mir gefällt.
Und dann wirst du weniger werden.
Doch ich weiß, dass ich noch oft in meinen Träumen
die Seiten in meiner Erinnerung lesen werde.
 
 
Und vielleicht gerät das Buch in die Hände eines Menschen,
der mit gleicher Leidenschaft und
in ähnlicher Begeisterung in ihm liest. ♥

Mittwoch, 6. März 2013

Es wird immer alles gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht. (Hermann Hesse)


Ich bin so unendlich dankbar, dass es Menschen gibt, die hinter mir stehen.  Manchmal kennen Menschen einen besser als man glaubt. Das ist irgendwie seltsam, aber auch gut. Man glaubt trotzdem oft nicht, dass sie einen verstehen könnten. Da ist die Angst, dass man mit Entscheidungen, die man trifft, Fehler machen könnte.

Deswegen schreibt man, weil das einfacher ist als zu sprechen. Einige Worte bekommt man einfach nicht so gut über die Lippen, wie in Zeilen verpackt aufs Papier:

Es begleitet mich vielleicht schon lange. Seit wann weiß ich nicht so genau. Aber das ist auch gar nicht wichtig, denn wissen kann man viel. Manchmal habe ich Fragen, über die sich andere Menschen keine Gedanken machen würden oder müssen. Es ist so schwierig sich dann mit irgendwas zufrieden zugeben. Man fühlt sich wie ein Quadrat in einer Masse aus Kreisen. Man eckt überall an und passt irgendwie nirgendwo hin. Lange Zeit war es leicht so zu tun, als sei alles gut. Aber das ging dann nur so lang, bis einem bewusst wurde, dass man sich damit nur selbst verletzt. Man versucht sich an Dingen festzuhalten, die das Leben lebenswert machen. Doch irgendwann wird man eingeholt von dem Wunsch lachen zu können. Das ist so, als wenn man absichtlich in den falschen Zug steigt, der in die falsche Richtung fährt. Man weiß das, doch ignoriert es. Irgendwann versucht man im Gang in die entgegengesetzte richtige Richtung zu laufen, weil man merkt, dass es auf nichts hinausläuft. Eigentlich müsste man die Notbremse ziehen, doch das kostet Überwindung. Die hat man nicht.

Man wartet so lange auf den richtigen Zeitpunkt. Doch den gibt es gar nicht.
Vielleicht war das heute einer der wichtigsten Tage in meinen Leben. Vielleicht verändert er jetzt auch viel. Vielleicht hätte ich es auch besser machen können. Es wurden Worte gesprochen, die schon früher hätten gesprochen werden müssen. Unglaublich befreiende Minuten. Es ist jetzt meine Chance glücklich zu werden. Und ich fühl mich so gut, wie lange nicht mehr. Ich glaub das nennt sich Zufriedenheit. Da wird so viel Lachen kommen, so viel Optimismus, so viel Lebensfreude. Vielleicht wird auch Ablehnung kommen. Aber nichts ist schlimmer, als die Tatsache, sich selbst belügen zu müssen.

Dienstag, 5. März 2013

Das ewige Thema

Es ist ein Teil.
Vielleicht schon immer.
Es bleibt ein Teil.
Für immer.

Sonntag, 3. März 2013

Ein Brief

Buchstabenreihen füllen das Papier. 
Bald gehören sie nicht mehr nur mir.
Es sind Zeilen
der Vergangenheit,
der Zukunft,
der Verzweiflung,
der Hoffnung.


Die Bemühung die richtigen Worte zu finden
ist fast so schwer, wie sie richtig aneinander zu binden.
Ich weiß nicht, ob die Worte die wir kennen,
es schaffen können, das zu benennen.
Doch es siegt die Entschlossenheit.
„Es ist was es ist“

 
Es sind gedankliche Einheiten mit Erklärungsversuchen.
Fragen, die immer noch nach Antworten suchen,
die keiner geben kann. Auch nicht irgendwann.
Es sind Wortverbindungen, die die Persönlichkeit entfalten,
die so viel Herz und Angst enthalten.
Aber auch Wünsche.

 
Es sind Benennungen für Dinge,
die vielleicht nicht jeder versteht.
Aber jeder Mensch geht einen eigenen Weg.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Denn ich bin nur in meinen Träumen in einem sicheren Versteck

Ein Gefühl von Sympathie
Du bist Begeisterung
Du bist Zufriedenheit
Du bist Herz


Ich habe viele Seiten. Welche zeige ich dir?
Inhaltslose Sätze mit zittriger Stimme.
Dem Kopf fehlt die Klarheit,
er hat nur unsichere Gedanken.
Unruhige Gestik und Mimik.
Nervöse Augen.
Sie können keinen Punkt fixieren.
Nur flüchtige Blicke,
doch sie nehmen so viel von dir auf.


Ein Gefühl wie gelähmt
Du bist Unerreichbarkeit
Du bist Unmöglichkeit
Du bist Schmerz

Dienstag, 12. Februar 2013

Seelenflügel

Weil stille Gedanken Selbstgespräche führen,
steht das Ich vor geschlossenen Türen.
Die Füße versuchen andere Wege zu gehen,
doch die Augen können keine anderen sehen.
Es gibt nur diesen einen Weg.

Währenddessen wachsen einem Wunsch langsam Flügel.
Er wird fliegen und über die Stille siegen.
In ihm wohnen die bunten Farben der Seele.
Sie werden Bilder malen von offenen Türen.
Seelenfeuerwerk. ♥

Dienstag, 18. Dezember 2012

Wie eine Möwe im Regenbogen

Eine Möwe zieht am Himmel ihre Kreise. Große Kreise. Kleine Kreise. Heute sind es Kreise, wie gestern. Tag für Tag. Stunde für Stunde. In jeder Sekunde werden die weißen schmalen Flügel vom Wind getragen. Es scheint, als verschwindet ihr grauweißes Federkleid in einer Decke aus Wolken.

Volle schwere Wolken, die irgendwann beginnen werden sich zu entleeren. Durch die Wolkendecke werden irgendwann die ersten zarten Strahlen brechen. Der gewölbte Bogen, der am Himmel erscheinen wird, ist Neues, ist Lebensfreude, ist Hoffnung, ist Liebe, ist alles. Oder doch  noch viel mehr?

Eine Möwe, die nicht mehr rastlos ihre Kreise am Himmel ziehen wird. Die morgen Kreise ziehen wird, die nicht wie die heutigen sind.

„Der Punkt, an dem der Regenbogen die Erde berührt, ist dort, wo das Herz eines Menschen strahlt.“

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Nur weil man sich so dran gewöhnt hat

Jeden Tag neue Fragen.
Jeden Tag neue Antworten.

Warum macht man Menschen traurig?
Weil man sie enttäuschen muss.
Aber wenn es einen glücklich macht?

Warum kommt man nicht an?
Weil sie nur akzeptieren, aber nicht verstehen.
Oder denkt man das nur?

Warum ist man still?
Weil viele darüber schweigen.
Und was ist wenn man es versucht?

Warum dieser Mensch?
Weil er alle anderen unwichtig erscheinen lässt.
Wobei kennt man ihn überhaupt?

Doch die eigentliche Frage ist:
Was ist so falsch daran?

Jeden Tag neue Wut.
Jeden Tag neue Angst.
Jeden Tag neue Suche.

Und wie viel ist jeder Tag am Ende wert,
wenn die eigentliche Frage nicht beantwortet werden kann,
wenn die Erkenntnis fehlt?

Sonntag, 2. Dezember 2012

Je öfter du unterwegs fragst, wie weit du noch zu gehen hast, umso länger wird dir der Weg erscheinen.

Die ersten Schritte sind immer die schwersten,
weil sie deinen ganzen Weg bestimmen.
Doch es ist wichtig sie zu machen,
weil auch sie zum Weg gehören.

Deine Füße legen die Richtung fest,
dein Wille kurbelt die Kräfte an,
dein Herz kämpft für dein Lachen,
aber du allein wählst das Tempo.

Der Weg kommt dir ewig vor.
Bald wirst du eingeholt.
Nicht von der Zeit.
Von dem Wunsch.

Schau zurück,
so viel hast du schon geschafft.
Wenn du weitergehst,
dann spürst du die Fesseln.
Stehen bleiben wäre leichter,
aber es ist der Weg in die Freiheit.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Jedes Herz schlägt für eine bestimmte Art von Musik

Eine Melodie, die dein Herz berührt.
Klänge, die du im ganzen Körper spürst.
Durch die Instrumente sofort verzaubert.
Dein Herzschlag tanzt in diesem Konzert.
Die Klangfarbe deines Lebens.
Es könnte nichts gefühlvolleres geben.

Ein Balsam für die Seele und für schlechte Tage.
Perfekt für jede Lebenslage.
Die Töne so harmonisch und weich,
fast wie auf Wolken getragen,
so unglaublich schön und kompliziert zugleich.

Töne, die du summst Tag und Nacht.
Eine Komposition, die dich glücklich macht.
Nur wenige Menschen, die das verstehen,
die das Besondere sehen.
Du kannst es nicht erklären,
das würd das ganze nur erschweren.


Vielleicht ist es mit der Liebe so wie mit der Musik, man kann sie nicht erklären - sie trifft einen wortlos - mitten ins Herz.

Dienstag, 29. Mai 2012

Dieser Blick. Dieses Lächeln. Dieser Mensch.


Augen, die leuchten wie funkelnde Sterne. 
So weit weg, in großer Ferne. 
Irgendwie unerreichbar.
Ein Lächeln, das verzaubern kann. 
Wo hört der Mund auf?
Wo fängt das Lächeln an?
Ein besonderer Mensch.

 

Dienstag, 24. April 2012

Bilder sagen mehr als Worte

Wie fängt man an mit diesem Bild?
Malt man es sachte oder wild?
Hat man eine Vorstellung, einen Plan
oder macht man alles ganz spontan?

Dieses Bild braucht viel Geduld,
Geringe Motivation ist oft Schuld.
Etliche Versuche - alles gescheitert
keine Harmonie - man kommt nicht weiter.

Mit den Gedanken spielen, 
alles auf ein Bild zu setzen.
Dabei Dinge aufgeben
und vieles verlieren vom Leben
oder als Gewinner dastehen.
Will man Verlierer oder Gewinner sein?
Lächeln können oder gefangen bleiben?
Einmal gezeichntet gibt es kein zurück
ohne Radiergummi hinein ins Glück?

Kontraste, die man sich nicht traut,
die Farben langsam aufgebraucht.
In einer Welt aus Quadraten Kreise malen,
die besonders sind und mehr auffallen? 

Das Bild kann viele Farben haben,
und Menschen können viele Gesichter tragen.
Ungewiss sehen sie aus - die Gesichter.
Entweder Dunkelheit oder lächelnde Lichter?

Will man Verlierer oder Gewinner sein?
Lächeln können oder gefangen bleiben?
Einmal gezeichntet gibt es kein zurück
ohne Radiergummi hinein ins Glück!
Lächelnder Gewinner.



Montag, 23. April 2012

Mein Herz spricht eine andere Sprache

Es tut mir leid,
dass das nichts wird.
Doch es ist alles
zu kompliziert.
Es tut mir weh,
dich so zu sehen,
doch du kannst all
das nicht verstehen.

Du sprichst von Anfang,
und ich von Ende.
Dein Herz es tanzt,
meins läuft gegen Wände.
Die Sprache deines Herzens
kommt bei mir nicht an.
Was soll ich tun? Du weißt,
dass ich nicht zaubern kann.

Können nichts erzwingen,
machen kein Spiel daraus,
und bevor es scheitert
hören wir beide auf.


Ich weiß, warum mein Herz deine Liebe abweist.
Du kannst es nicht wissen.
Doch irgendwann wirst du all das verstehen,
mich mit anderen Augen sehen.

Warum laufe ich vor der Wahrheit weg?
Mit einem Schritt in die Welt,
könnte ich anfangen zu leben.
Dieser Stille einen anderen Namen geben.

Montag, 9. April 2012

sich öffnen, damit man die Farben der Welt sieht!

























Dieses stumme Spiel vereinfacht alles so ungemein,
man erhält aufrecht diesen Schein,
denn nur lautlos deutet man seine Gedanken an.
Schweigen -  weil man nicht weiß,
wie, wo und wann man es sagen kann.
Wie wunderschön ist diese Stille,
sie schützt einen warm, wie eine Hülle.
Von außen ist alles so friedlich,
man lebt im Einklang mit der Welt.
Obwohl sie einem nicht gefällt
und innen herrscht nur bitterer Krieg.



Dienstag, 31. Januar 2012

Herzsuche

Dein Herz ist nie richtig angekommen. 
Es war nie richtig zu Hause.

Es spielt ein Versteckspiel mit dir. 

Du kannst es nicht finden,
weil du dir bei deiner Suche selbst im Weg stehst.
Verloren zwischen falsch und richtig, 
bewegst du dich immer weiter im Kreis. 

Wo gehört es hin?


Donnerstag, 12. Januar 2012

Erlebnisse verändern einen,
lassen einen anders erscheinen.
Man wird vorsichtiger,
weil zu viel passiert ist.

Zu viele unausgesprochene Worte,
man träumt sich an ruhige Orte,
um dem Alltag zu entfliehen,
weil man es nicht ertragen kann.

Egal was man auch macht,
die Situation wird nicht besser.
Man hat Angst, schreit in die Nacht,
als könnte man etwas ändern.

Man ist wie betäubt,
hat keine Hoffnung mehr,
Gedanken leer,
das Herz ist schwer.

Sonntag, 20. November 2011

Zeitreise

Eine Uhr, die immer schneller schlägt
Und kaum die Langsamkeit erträgt.
Die Zeit, die immer weiter läuft.
Wie ein Duft, der allmählich verfliegt,
den es in der Zukunft nicht mehr gibt.
Von der Zeit betäubt.
Ein Foto, das langsam verstaubt.
Erinnerungen, die allmählich verbleichen,
die langsam der Zukunft weichen.
Der Vergangenheit beraubt.
Die Menschen sind gefühlslos geworden.
Die Herzen einsam und allein,
wird das die Zukunft sein?
Die Menschen verdorben.
Süchtig nach Geschwindigkeit,
vergessen wir die Menschlichkeit.
Ständig erreichbar, zum nächsten Termin!



Freitag, 14. Oktober 2011

take me home to my heart

Chaos und Verwirrung
in meinen Kopf.
Und alles ist so kompliziert.

Verzweiflung und Angst
in meinen Gedanken.
Und ich weiß nicht, wohin ich gehen kann.

Trauer und Wut
in meinen Augen.
Und alles scheint so chancenlos.

Liebe und Hass
in meinen Gefühlen.
Und ich weiß nicht, was das richtige ist.

Schmerz und Glück
in meinem Herzen.
Und ich weiß nicht, was ich fühlen soll.