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Freitag, 13. April 2012



In der Dunkelheit
spürt man die Einsamkeit
Ich wär so gern zu zweit,
weil mein Herz nach Liebe schreit

Wo du bist
Was du machst
Ich weiß es nicht
Ob du schläfst oder ob du wachst
Ich weiß es nicht

(Tiemo Hauer)


Montag, 9. April 2012

sich öffnen, damit man die Farben der Welt sieht!

























Dieses stumme Spiel vereinfacht alles so ungemein,
man erhält aufrecht diesen Schein,
denn nur lautlos deutet man seine Gedanken an.
Schweigen -  weil man nicht weiß,
wie, wo und wann man es sagen kann.
Wie wunderschön ist diese Stille,
sie schützt einen warm, wie eine Hülle.
Von außen ist alles so friedlich,
man lebt im Einklang mit der Welt.
Obwohl sie einem nicht gefällt
und innen herrscht nur bitterer Krieg.



Samstag, 17. März 2012

Wende dich der Sonne zu, dann lässt du den Schatten hinter dir.

Spontane Ideen sind etwas Wunderbares. So wurde gestern aus einer kleinen Idee, ein wunderschöner Ausflug in die Natur. Der Plan war eigentlich im Park in der Sonne zu lernen und Hausaufgaben zu machen. Daraus geworden ist ein längerer Spaziergang zur Hildebrandhöhe, immer der Sonne entgegen. Am Park vorbei, am See vorbei, wo sich die ganzen Enten tummelten, hin zu einem Ort, von dem man den Duisburger-Süden überblicken kann. Wenn man dort oben steht, fühlt man sich frei. Man ist fern von dem ganzen Gewusel der Großstadt und dem ganzen Alltagstress. Von da oben nimmst du ganz andere Dinge wahr. Du fühlst dich, wie ein Vogel. Du fliegst zwar nicht, aber du siehst die Dinge von oben.

Warum lassen wir unser Leben von Fakten und Zahlen bestimmen statt von Träumen? Zahme Vögel reden von der Freiheit. Wilde Vögel fliegen.

 


Wenn du da oben stehst vergisst du den Stress. Du vergisst, dass du eigentlich gar keine Zeit hast. Du vergisst, dass du eigentlich noch so viel zu tun hättest. Aber das war es mir wert.  

Gestern ist mir etwas klar geworden. Man darf nicht auf die Zeit warten, denn die Zeit wartet auch nicht auf einen. Bewusst geworden ist mir das, weil wir uns den Sonnenuntergang am Rhein anschauen wollten. Doch als wir dort ankamen, war der rote Ball schon ganz verschwunden. Der Himmel war nur noch leicht rötlich gefärbt.



Ich würde jetzt noch so gern mehr über diesen Tag schreiben, aber da sind so viel Dinge, die ich zu erledigen habe. Manchmal würd ich einfach gerne abhauen, wie die Vögel. Sie machen alles richtig. Sobald es draußen kalt wird, fliegen sie ins Warme. 
Ich will raus aus dieser Stadt. Raus aus diesem Haus. Ständig blöde Kommentare, die man sich anhören muss. Und man wird nicht verstanden und nicht ernst genommen. Die Fehler werden bei dir gesucht. Ich bin froh, wenn der Tag heute vorbei ist. 


 

Vogel flieg

Der Vogel macht sich auf die Reise,
will dahin, wo Zitronen blüh´n.
Er macht das auf seine Weise,
will einfach vor der Kälte flieh´n.

Zügig fliegt er im Verband.
Wohin es geht, ist ihm nicht klar.
Sein Kompass bringt ihn in ein Land,
genauso wie im letzten Jahr.

Er fliegt los ganz ohne Sorgen.
Der ihn auf die Reise schickt,
denkt an ihn heut und auch morgen.
Und, siehe da: Die Reise glückt!
 (Irmgard Adomeit)

Sonntag, 20. November 2011

Zeitreise

Eine Uhr, die immer schneller schlägt
Und kaum die Langsamkeit erträgt.
Die Zeit, die immer weiter läuft.
Wie ein Duft, der allmählich verfliegt,
den es in der Zukunft nicht mehr gibt.
Von der Zeit betäubt.
Ein Foto, das langsam verstaubt.
Erinnerungen, die allmählich verbleichen,
die langsam der Zukunft weichen.
Der Vergangenheit beraubt.
Die Menschen sind gefühlslos geworden.
Die Herzen einsam und allein,
wird das die Zukunft sein?
Die Menschen verdorben.
Süchtig nach Geschwindigkeit,
vergessen wir die Menschlichkeit.
Ständig erreichbar, zum nächsten Termin!