Es ist ein Teil.
Vielleicht schon immer.
Es bleibt ein Teil.
Für immer.
"Keine Zeit und keine Macht der Welt ist imstande, den Wunsch nach Freiheit zu unterdrücken."
Dienstag, 5. März 2013
Sonntag, 3. März 2013
Ein Brief
Buchstabenreihen
füllen das Papier.
Bald gehören sie nicht mehr nur mir.
Es sind Zeilen
der Vergangenheit,
Die Bemühung die richtigen Worte zu finden
ist fast so schwer, wie sie richtig aneinander zu binden.
Ich weiß nicht, ob die Worte die wir kennen,
es schaffen können, das zu benennen.
Doch es siegt die Entschlossenheit.
„Es ist was es ist“
Es sind gedankliche
Einheiten mit Erklärungsversuchen.
Fragen, die immer
noch nach Antworten suchen,
die keiner geben kann. Auch nicht irgendwann.
Es sind Wortverbindungen, die die Persönlichkeit entfalten,
die so viel Herz und Angst enthalten.
Aber auch Wünsche.
Es sind Benennungen
für Dinge,
die vielleicht nicht jeder versteht.
Aber jeder Mensch geht einen eigenen Weg.
Bald gehören sie nicht mehr nur mir.
Es sind Zeilen
der Vergangenheit,
der Zukunft,
der
Verzweiflung,
der Hoffnung.
Die Bemühung die richtigen Worte zu finden
ist fast so schwer, wie sie richtig aneinander zu binden.
Ich weiß nicht, ob die Worte die wir kennen,
es schaffen können, das zu benennen.
Doch es siegt die Entschlossenheit.
„Es ist was es ist“
die keiner geben kann. Auch nicht irgendwann.
Es sind Wortverbindungen, die die Persönlichkeit entfalten,
die so viel Herz und Angst enthalten.
Aber auch Wünsche.
die vielleicht nicht jeder versteht.
Aber jeder Mensch geht einen eigenen Weg.
Mittwoch, 27. Februar 2013
Liebe bekennen
Das
Unbekannte
bekannt machen wollen
Das Unbekannte
nicht kennen
Das Unbekannte
nicht bekannt machen können
Das Bekannte
bekannt machen wollen
Das Bekannte
nicht Unbekannten bekannt machen wollen
Das Bekannte
immer wieder erkennen wollen
Das Bekannte
nicht immer bekannt machen wollen
Das Bekannte bekennen
Das Bekannte nur denen
die es kennen
bekannt machen können
Das Bekannte
wieder
unbekannt machen wollen
Das Unbekannte
immer noch
kennen wollen
bekannt machen wollen
Das Unbekannte
nicht kennen
Das Unbekannte
nicht bekannt machen können
Das Bekannte
bekannt machen wollen
Das Bekannte
nicht Unbekannten bekannt machen wollen
Das Bekannte
immer wieder erkennen wollen
Das Bekannte
nicht immer bekannt machen wollen
Das Bekannte bekennen
Das Bekannte nur denen
die es kennen
bekannt machen können
Das Bekannte
wieder
unbekannt machen wollen
Das Unbekannte
immer noch
kennen wollen
[Erich Fried]
Mittwoch, 20. Februar 2013
Denn ich bin nur in meinen Träumen in einem sicheren Versteck
Ein Gefühl
von Sympathie
Du bist Begeisterung
Du bist Zufriedenheit
Du bist Herz
Ich habe viele Seiten. Welche zeige ich dir?
Inhaltslose Sätze mit zittriger Stimme.
Dem Kopf fehlt die Klarheit,
er hat nur unsichere Gedanken.
Unruhige Gestik und Mimik.
Nervöse Augen.
Sie können keinen Punkt fixieren.
Nur flüchtige Blicke,
doch sie nehmen so viel von dir auf.
Ein Gefühl wie gelähmt
Du bist Unerreichbarkeit
Du bist Unmöglichkeit
Du bist Schmerz
Du bist Begeisterung
Du bist Zufriedenheit
Du bist Herz
Ich habe viele Seiten. Welche zeige ich dir?
Inhaltslose Sätze mit zittriger Stimme.
Dem Kopf fehlt die Klarheit,
er hat nur unsichere Gedanken.
Unruhige Gestik und Mimik.
Nervöse Augen.
Sie können keinen Punkt fixieren.
Nur flüchtige Blicke,
doch sie nehmen so viel von dir auf.
Ein Gefühl wie gelähmt
Du bist Unerreichbarkeit
Du bist Unmöglichkeit
Du bist Schmerz
Freitag, 15. Februar 2013
Notwendige Fragen
Das Gewicht
der Angst
Die Länge und Breite
der Liebe
Die Farbe
der Sehnsucht
im Schatten
und in der Sonne
der Angst
Die Länge und Breite
der Liebe
Die Farbe
der Sehnsucht
im Schatten
und in der Sonne
Wie viel Steine
geschluckt werden müssen
als Strafe
für Glück
und wie tief
man graben muß
bis der Acker
Milch gibt und Honig
geschluckt werden müssen
als Strafe
für Glück
und wie tief
man graben muß
bis der Acker
Milch gibt und Honig
[Erich Fried]
Dienstag, 12. Februar 2013
Seelenflügel
Weil stille Gedanken Selbstgespräche führen,
steht das Ich vor geschlossenen Türen.
Die Füße versuchen andere Wege zu gehen,
doch die Augen können keine anderen sehen.
Es gibt nur diesen einen Weg.
Währenddessen wachsen einem Wunsch langsam Flügel.
Er wird fliegen und über die Stille siegen.
In ihm wohnen die bunten Farben der Seele.
Sie werden Bilder malen von offenen Türen.
Seelenfeuerwerk. ♥
steht das Ich vor geschlossenen Türen.
Die Füße versuchen andere Wege zu gehen,
doch die Augen können keine anderen sehen.
Es gibt nur diesen einen Weg.
Währenddessen wachsen einem Wunsch langsam Flügel.
Er wird fliegen und über die Stille siegen.
In ihm wohnen die bunten Farben der Seele.
Sie werden Bilder malen von offenen Türen.
Seelenfeuerwerk. ♥
Dienstag, 22. Januar 2013
Freitag, 18. Januar 2013
Dienstag, 18. Dezember 2012
Wie eine Möwe im Regenbogen
Eine Möwe zieht am Himmel ihre Kreise. Große
Kreise. Kleine Kreise. Heute sind es Kreise, wie gestern. Tag für Tag. Stunde
für Stunde. In jeder Sekunde werden die weißen schmalen Flügel vom Wind
getragen. Es scheint, als verschwindet ihr grauweißes Federkleid in einer Decke
aus Wolken.
Volle schwere Wolken, die irgendwann beginnen werden sich zu entleeren. Durch die Wolkendecke werden irgendwann die ersten zarten Strahlen brechen. Der gewölbte Bogen, der am Himmel erscheinen wird, ist Neues, ist Lebensfreude, ist Hoffnung, ist Liebe, ist alles. Oder doch noch viel mehr?
Volle schwere Wolken, die irgendwann beginnen werden sich zu entleeren. Durch die Wolkendecke werden irgendwann die ersten zarten Strahlen brechen. Der gewölbte Bogen, der am Himmel erscheinen wird, ist Neues, ist Lebensfreude, ist Hoffnung, ist Liebe, ist alles. Oder doch noch viel mehr?
Eine Möwe, die nicht mehr rastlos
ihre Kreise am Himmel ziehen wird. Die morgen Kreise ziehen wird, die nicht wie die heutigen sind.
„Der Punkt, an dem der Regenbogen die Erde berührt, ist dort, wo das
Herz eines Menschen strahlt.“
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Nur weil man sich so dran gewöhnt hat
Jeden Tag neue Fragen.
Jeden Tag neue Antworten.
Warum macht man Menschen traurig?
Weil man sie enttäuschen muss.
Aber wenn es einen glücklich macht?
Warum kommt man nicht an?
Weil sie nur akzeptieren, aber nicht verstehen.
Oder denkt man das nur?
Warum ist man still?
Weil viele darüber schweigen.
Und was ist wenn man es versucht?
Warum dieser Mensch?
Weil er alle anderen unwichtig erscheinen lässt.
Wobei kennt man ihn überhaupt?
Doch die eigentliche Frage ist:
Was ist so falsch daran?
Jeden Tag neue Wut.
Jeden Tag neue Angst.
Jeden Tag neue Suche.
Und wie viel ist jeder Tag am Ende wert,
wenn die eigentliche Frage nicht beantwortet werden kann,
wenn die Erkenntnis fehlt?
Jeden Tag neue Antworten.
Warum macht man Menschen traurig?
Weil man sie enttäuschen muss.
Aber wenn es einen glücklich macht?
Warum kommt man nicht an?
Weil sie nur akzeptieren, aber nicht verstehen.
Oder denkt man das nur?
Warum ist man still?
Weil viele darüber schweigen.
Und was ist wenn man es versucht?
Warum dieser Mensch?
Weil er alle anderen unwichtig erscheinen lässt.
Wobei kennt man ihn überhaupt?
Doch die eigentliche Frage ist:
Was ist so falsch daran?
Jeden Tag neue Wut.
Jeden Tag neue Angst.
Jeden Tag neue Suche.
Und wie viel ist jeder Tag am Ende wert,
wenn die eigentliche Frage nicht beantwortet werden kann,
wenn die Erkenntnis fehlt?
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