Mittwoch, 14. März 2012

endlos lange Treppe

Ich habe das Gefühl, dass ich eine endlos lange Treppe hochsteige und irgendwie nicht zum Ziel komme. Einfach unedlich, unerreichbar so scheint das Ende, das Ziel. Die Treppe wird im Verlauf immer steiler, enger und schmaler. Irgendwie ein bedrückendes Gefühl. Die Kraft nimmt spürbar ab und man sehnt sich danach zu sitzen, eine Pause zu machen, weil die Beine schwer geworden sind und wie Betonklotze an einem herunterhängen und einen zusammen mit der Erschöpfung noch weiter nach unten ziehen. Da ist kein Geländer, dass einen stützen könnte, an dem man sich anlehnen könnte.
Die Angst von der Treppe zu fallen ist groß und man quält sich die Treppen schneller hochzulaufen, um endlich ans Ziel zu gelangen. Die Treppe erscheint mit jedem Schritt endloser, langweiliger und trister. Bei jeder Stufe denkt man, dass sie so aussieht, wie die davor. Man sieht keine "Fortschritte". Man will aufgeben...


Momentan ist alles sehr stressig und die Zeit fehlt einfach überall. Es wird so viel von einem erwartet, dass man das Gefühl hat irgendwann unter diesem Druck, unter diesen ganzen Aufgaben, unter dieser ganzen Anspannung zusammen zu brechen. Nie hat man einen freien Kopf...

Sonntag, 4. März 2012

Ein gutes Aussehen übersieht niemand - ein gutes Herz viele.

Ehrlichkeit und Vertrauen,
Freundlichkeit und Herzenswärme
Und die Kraft nach vorn zu schauen,
Wenn du dich selber verlierst.
Ein Mensch, der da ist, wenn du Fragen stellst,
Und der dich auffängt, wenn du fällst,
Ist viel mehr wert als alle Schönheit dieser Welt.
Sicherheit für ein Leben,
Zweisamkeit in schweren Stunden
Und den Mut, sich ganz zu geben,
Ohne zu fragen, was wird
Ein Mensch, der hört wovon dein Schweigen spricht,
Und Angst besiegt durch Zuversicht,
Ist viel mehr wert als alle Schönheit dieser Welt.
Sehr viel mehr.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Je weniger man um die Dinge weiß, desto leichter fällt das Urteil - oder wie ?


Manchmal hab ich das Gefühl Leute kennen mich nicht richtig. Sie sehen nur mein Gesicht, aber nicht das, was dahinter steckt. Nicht die Gedanken, die ich habe. Nicht das, was ich fühle. Sie sehen nur mein Äußeres, aber nicht mein Herz. Vielleicht, weil ich zu wenig über mich erzähle. Ich weiß es nicht. Ich finde es schade, dass Leute, die meinen mich zu kennen, mich falsch einschätzen. Diese Leute wissen so wenig über mich. So verdammt wenig. 

Im Prinzip könnte es mir total egal sein, was die Leute über mich denken. Normalerweise sollte man auch über sowas stehen. Aber ich finde es schade, dass Menschen so oberflächlich sind und sich aus ein paar Situationen oder Erzählungen von Anderen eine Meinung über jemanden bilden. Natürlich mache ich das teilweise auch. Aber ich habe festgestellt, dass in jedem Menschen irgendetwas steckt. Irgendetwas, das diesen Menschen so erscheinen lässt, irgendetwas was diesen Mensch zu dem macht, was er ist. Irgendeine kleine Geschichte steckt hinter jedem Menschen. Nur die wenigsten denken über sowas nach oder sehen sowas. Man muss nur genau hinschauen. 

Ich persönlich finde auch, dass sich Menschen viel zu oft gegenseitig verletzen ohne es zu merken. Ich kann nicht ausschließen, dass ich auch zu diesen Menschen gehören. Wie viel durch sowas kaputt gehen kann, wenn man nicht sieht, dass der andere durch einen leidet. Aber das ist ein anderes Thema.


 "Das Vertrauen gibt dem Gespräch mehr Stoff als Geist." (François de La Rochefoucauld)


 Manchmal wünsche ich mir, dass ich mit jemandem reden könnte, aber ich befürchte nicht verstanden zu werden. Also lass ich es gleich. Da sind so viele Leute um dich herum und trotzdem bist du irgendwie alleine. Weil du nicht weißt wem du vertrauen kannst und wer dich wirklich ernst nimmt. Weil du Angst hast, es könnte ins Lächerliche gezogen werden.  Für mich ist es schwer Leuten zu vertrauen. Selbst Leuten, die ich seit 10 Jahren kenne. Warum das für mich so schwer ist weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich momentan keinem Menschen zu hundert Prozent vertraue. 

Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich von Leuten nicht so angenommen werde, wie ich bin. Ich weiß nicht, ob es wirklich nur ein Gefühl ist oder ob das wirklich so ist. Ich bin so wie ich bin. Ich bin nicht perfekt, ich mache Fehler. Ich weiß das alles. Aber, wenn Leute mich nicht so mögen, wie ich bin, dann tut mir das Leid für diese Leute. Ich werde mich auf keinen Fall verstellen. Ich versuche jeden Tag für meine Freunde da zu sein, es allen recht zu machen. Aber ich glaube ich schaffe das nicht. Ich denke oft, dass ich es einigen Leuten nicht recht machen kann....



Dienstag, 31. Januar 2012

Herzsuche

Dein Herz ist nie richtig angekommen. 
Es war nie richtig zu Hause.

Es spielt ein Versteckspiel mit dir. 

Du kannst es nicht finden,
weil du dir bei deiner Suche selbst im Weg stehst.
Verloren zwischen falsch und richtig, 
bewegst du dich immer weiter im Kreis. 

Wo gehört es hin?


Montag, 30. Januar 2012

Manchmal hab ich Angst...

Angst vor Fehlern.
Angst vor der Zukunft.
Angst vor nicht erbrachten Leistungen.
Angst vor Enttäuschungen.
Angst vor dem Tod.
Angst vor Gefühlen.
Angst vor Einsamkeit.
Angst um wichtige Menschen.
Angst um mich.
Angst um die Welt.
Angst vor Reaktionen.
Angst vor Ausgrenzung.
Angst vor Diskriminierung.
Angst vor Unverständnis.
Angst über Probleme zu sprechen.

Jeden Tag hat man irgendwie Angst. Zumindest ist das bei mir so. Durch meine Angst, setze ich mich oft unter Druck. Ich mag das Gefühl von Angst nicht. Meistens entsteht bei mir Angst, wenn ich alleine bin und zu viel über mich und die Welt nachdenke. Am liebsten würde ich dann zu einem Menschen laufen, den ich mag, der mich dann in den Arm nimmt und mir sagt, dass ich keine Angst haben brauche. So wie früher als man noch klein war und Mama einen immer beruhigt hat. Zum Beispiel in dem sie gesagt hat, dass der Tod nicht schlimm ist. Danach hat man kaum noch einen Gedanken an die Angst verschwendet. 
Ich weiß noch, dass es früher, als ich in der Grundschule war, eine Zeit gab, in der ich abends nie einschlafen konnte, weil ich mir immer Sorgen gemacht habe. Irgendwann ist die Zeit glücklicherweise vorbeigegangen. Doch das habe ich auch heutzutage manchmal auch noch, weil ich mir einfach zu viele Gedanken machen.
Ich bin zwar ein Mensch, der auch gerne neue Dinge kennenlernt, aber ich finde das total unangenehm in eine Situation zu kommen, die man nicht gewohnt ist. Ich weiß nicht, ob ich dann wirklich Angst in diesem Moment habe, ich versuche dann immer die Situation irgendwie zu übergehen. Sofern das möglich ist.

Ich habe festgestellt, dass ich vor allem in den letzten drei bis vier Jahren öfter Angst hatte/habe als in den Jahren zuvor. Ich weiß nicht, ob das normal ist. Aber ständig denke ich über alles und jede Situation nach. Ich will das gar nicht, aber mein Kopf macht das irgendwie von alleine. Ich kann auch nie richtig entspannen und mich fallen lassen, weil da immer irgendwas ist. Irgendein Hindernis. Obwohl es keins gibt. Ich glaube das Hindernis bin ich selbst und meine Angst. 
Vielleicht liegt es daran, dass ich vorsichtiger geworden bin. Natürlich bin ich immernoch ein lebensfroher Mensch und probiere gerne Dinge aus, aber es gibt Dinge in meinen Leben, die mich enorm geprägt haben. Vielleicht mein Angstempfinden geprägt haben, wenn es sowas gibt.

Vielleicht schaffe ich es irgendwann meine Sorgen und Ängste loszulassen.
Vielleicht schaffe ich es irgendwann mich auf bestimmte ungewohnte Dinge einzulassen bzw. sie zuzulassen.
Vielleicht schaffe ich es irgendwann unbeschwerter durch die Welt zu laufen.

Irgendwann vielleicht.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Woher soll ich wissen, wo dein Mund anfängt und dein Lächeln beginnt?

Samstag, 14. Januar 2012

mehr Verwegenheit

Mal etwas Ungewöhnliches riskieren ohne darüber nachzudenken. Die Tagesschau auch mal um 19.48Uhr beginnen lassen. Im Sommer ein  Weihnachtslied singen.  Socken für links rechts tragen und Socken  für links rechts tragen. Mal später nach Hause kommen als  abgemacht. Das Besteck im Restaurant mal von innen nach außen benutzen. Einfach mal spontan in einen Zug setzen, ohne zu wissen wohin er fährt. Einfach ein Stück mehr Unbeschwertheit in den Alltag mit einfließen lassen. Das Leben einfach mal nicht planen.


Donnerstag, 12. Januar 2012

Erlebnisse verändern einen,
lassen einen anders erscheinen.
Man wird vorsichtiger,
weil zu viel passiert ist.

Zu viele unausgesprochene Worte,
man träumt sich an ruhige Orte,
um dem Alltag zu entfliehen,
weil man es nicht ertragen kann.

Egal was man auch macht,
die Situation wird nicht besser.
Man hat Angst, schreit in die Nacht,
als könnte man etwas ändern.

Man ist wie betäubt,
hat keine Hoffnung mehr,
Gedanken leer,
das Herz ist schwer.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Träume

Ein Schritt in die Realität,hat mir bis heute gefehlt.
Da war kein Platz, da war kein Raum
Dar waren Illusionen und da war ein Traum.

Sonntag, 20. November 2011

Zeitreise

Eine Uhr, die immer schneller schlägt
Und kaum die Langsamkeit erträgt.
Die Zeit, die immer weiter läuft.
Wie ein Duft, der allmählich verfliegt,
den es in der Zukunft nicht mehr gibt.
Von der Zeit betäubt.
Ein Foto, das langsam verstaubt.
Erinnerungen, die allmählich verbleichen,
die langsam der Zukunft weichen.
Der Vergangenheit beraubt.
Die Menschen sind gefühlslos geworden.
Die Herzen einsam und allein,
wird das die Zukunft sein?
Die Menschen verdorben.
Süchtig nach Geschwindigkeit,
vergessen wir die Menschlichkeit.
Ständig erreichbar, zum nächsten Termin!