Gefangen im Gedanken. Schweigen ist Sicherheit. Worte wären Freiheit. Leben im Schatten, weil du sagst, dass du den Regen liebst. Aber wenn der Himmel weint, nimmst du einen Schirm. Das ist meine Angst.
Und vielleicht ist mein Wunsch einfach zu groß für mein kleines Herz.
Alles was du fühlst, kenne ich nicht. Alles was du kennst, ist nicht das, was ich fühle. Gefühle können nicht lügen. Vom Leben ins kalte Wasser geworfen, ertrinke ich in einem Ausredenmeer. Es bietet zu viel Angriffsfläche, ich kann die Hände nicht greifen, werd in die Tiefe gezogen. Doch die Wahrheit ist, dass ich Angst habe zu schwimmen. Gegen den Strom dieser eiskalten Welt. Ich möchte an den Ort, wo das Meer den Himmel berührt.
Eine Melodie, die dein Herz berührt. Klänge, die du im ganzen Körper spürst. Durch die Instrumente sofort verzaubert. Dein Herzschlag tanzt in diesem Konzert. Die Klangfarbe deines Lebens. Es könnte nichts gefühlvolleres geben.
Ein Balsam für die Seele und für schlechte Tage. Perfekt für jede Lebenslage. Die Töne so harmonisch und weich, fast wie auf Wolken getragen, so unglaublich schön und kompliziert zugleich.
Töne, die du summst Tag und Nacht. Eine Komposition, die dich glücklich macht. Nur wenige Menschen, die das verstehen, die das Besondere sehen. Du kannst es nicht erklären, das würd das ganze nur erschweren.
Vielleicht ist es mit der Liebe so wie mit der Musik, man kann sie nicht erklären - sie trifft einen wortlos - mitten ins Herz.
Wenn die Last von dir fällt, ist die ganze Geschichte erzählt. Und der einzige Teil der noch fehlt ganz am Schluss, ist der Teil den man eigentlich schon kennt: Kein Happy End. Nicht schwarz oder weiß, was am Ende nur heißt, dass wir wenig beeinflussen können, dass wir langsamer werden. Je schneller wir rennen und erkennen wir wollen irgendwer sein Und kommen nirgendwo rein. Lass mich irgendwas sein.